Publikationen


Dokumentation

12 Jahre professionelle Frauensozialarbeit im Westerwald

„Ein Dutzend Jahre sind voll“

Wir haben diese Dokumentation im Jahr 2002 zum 12 jährigen Bestehen der Notrufarbeit für Frauen in Westerburg herausgebracht. Unser Ziel ist es den Notruf- Frauen gegen Gewalt e.V., Westerburg bekannt zu machen und unsere Arbeitsweise interessierten Frauen nahe zu bringen. So gibt es einen geschichtlichen Abriss zur Entstehung des Notrufes- Frauen gegen Gewalt in Westerburg und die Finanzierung der Arbeit. Aber nicht nur die Arbeit des Notrufes wird vorgestellt. Die Prinzipien von Frauen-Sozial-Arbeit werden vorgestellt. Hier handelt es sich um den feministischen Ansatz sozialer Frauenarbeit, Handlungsansätze der Sozialen Arbeit, Empowerment und Ressourcenarbeit, sowie interkulturelle Kompetenz, Methoden und Techniken der sozialen Arbeit mit Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind.

Mit den Jahren haben sich in unserem Haus verschiedene Abteilungen etabliert, die zu verschiedenen Schwerpunktthemen arbeiten. Die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen ist einer der Arbeitsfelder. Das Präventionsbüro Ronja befasst sich mit Prävention vor sexualisierter Gewalt in Fortbildungen für LehrerInnen, ErzieherInnen und Eltern. Die Mitarbeiterin führt auch an Schulen Projekttage für Mädchen durch und ein Selbstverteidungskurs für Mädchen wird angeboten.

Verschiedene Selbsthilfegruppen haben sich bei uns etabliert, auf die in der Dokumentation
auch näher eingegangen wird. Es werden Berichte von Betroffenen vorgestellt.

Die Dokumentation kann beim Notruf- Frauen gegen Gewalt gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 10,00 € zuzüglich 1,50 Portokosten erworben werden.

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Hanife, Aischa & Co.

Menschenrechte als Instrument gegen Zwangsheirat. Analyse von Fallbeispielen aus muslimischen Lebenszusammenhängen

Diplomarbeit an der Universität Siegen
Gaby Krause

Die Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 beschäftigt sich mit jungen Frauen und Mädchen, die von Zwangsheirat betroffen oder bedroht sind. So werden im ersten großen Teil die Menschenrechte und muslimische Zusammenhänge betrachtet. Die Anwendung von Menschenrechten als Maßnahme gegen Zwangsheirat lässt sich nicht eindeutig beantworten, da eine Betrachtungsweise der Menschenrechte differenziert zu betrachten ist, da in islamisch geprägten Ländern ein eigenes Verständnis von Menschenrechten vorliegt. Die Lebenssituation von Mädchen und jungen Frauen mit islamischem Lebenshintergrund wird anhand rechtlicher, kultureller und sozialen Bedingungen näher beleuchtet.

Die Ursachen und Wirkungen von Zwangsheirat für Frauen und Mädchen aus muslimischen Lebenszusammenhängen werden im zweiten Teil der Diplomarbeit betrachtet. Wie kommt es zur Zwangsheirat und worin unterscheiden sich diese von arrangierten Ehen? Arrangierte Ehen hat es überall und zu jeder Zeit gegeben. Eine unterschiedliche Erziehung von jungen Frauen und Mädchen bildet hierzu die Grundlage. Es geht um den Konflikt von jungen Frauen und Mädchen, die in zwei unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen sind. Sie leben in der deutschen Kultur und gleichzeitig mit der Kultur ihrer Heimatländer. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob Menschenrechte als Grundlage sozialen Handelns dienen? Beispielhaft werden unterschiedliche Handlungstheorien und Handlungsansätze aus der sozialen Arbeit vorgestellt.

Da die Notwendigkeit, soziale Problem- und Lösungsperspektiven zu entwickeln, besteht, wird anhand von zwei Fallbeispielen Hanife und Aischa eine Verbindung zwischen diesen Interviews und den Ergebnissen anderer Studien aufgezeigt. Anhand der Arbeitsweise bereits bestehender Einrichtungen zum Schutz vor Zwangsheirat werden verschiedene Arbeitsweisen aufgezeigt und Handlungskonzepte der Landesregierungen Baden Württemberg und Nordrhein-Westfalen betrachtet.

Diese Arbeit kann beim Notruf- Frauen gegen Gewalt gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 28,00 € zuzüglich 4,50 € Portokosten erworben werden.

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Dokumentation

„Ess-Störungen sind weiblich?!“

Fachtagung zum Thema Ess-Störungen im Dezember 2003

In der Fachtagung wird mehreren Fragen nachgegangen. Es geht um die Frage, ob Ess-Störungen weiblich sind, um Diagnostik, Symptomatik, Folgeschäden, sowie um die Behandlung und Umgang mit Betroffen und deren Angehörigen. Auch aus familientherapeutischer Sicht werden mögliche Lösungsschritte vorgestellt.

Ess- Störungen werden aber auch aus klinischer Sicht und medizinischer Aspekte betrachtet. Im letzten Teil geht es um Vorschläge zum Umgang mit Essgestörten für Angehörige und Freunde. In der Regel ist die gesamte Familie von den Symptomen der Essstörungen betroffen du reagiert mit Hilfsangeboten, Schuldgefühlen, Wut, Vorwürfen, Ohnmacht. Es kommt zu Machtkämpfen, die der Betroffene auf der Symptomebene gewinnen wird. Dem entgegen zu wirken gibt es praktische Vorschläge zum Umgang miteinander im häuslichen System.

Die schriftliche Form der Fachtagung kann beim Notruf- Frauen gegen Gewalt gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 8,00 € zuzüglich 1,50 Euro Portokosten erworben werden.

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Dokumentation

Fachtagung im Juni 2005 zum Thema:

„ K.O. –Tropfen“
Ausmaß, Wirkungen, Feststellbarkeitskriterien, medizinische Erstversorgung, rechtliche Informationen, Hilfemöglichkeiten

Durch die Konfrontation in der Arbeit, Notruf, Frauen gegen Gewalt e.V. in Westerburg mit dem Phänomen „Gewalt gegen Frauen durch Einsatz von K.O. Tropfen“ wird eine Fachtagung im Juni 2005 durchgeführt. Aus unterschiedlichen Blickwinkel wir der Einsatz von betäubungsmittel hier GHB, Gamma- Hydroxy-Buttersäure oder auch „Liquid Ectasy“ betrachtet.

Milena Noll stellt in ihrem Vortrag die Prävention und Vernetzung im Problembereich Gewalt gegen Frauen vor. Wichtig ist, sich ein kompetentes Sachwissen zu erwerben, um den zahlreichen Facetten von Gewalt gegen Frauen begegnen zu können. Herr Zimmer vom LKA Mainz, berichtet über Herstellung und Vertrieb so genannter K.O. Tropfen und stellt Sachverhalte vor. Daraus werden Handlungsempfehlungen entwickelt. Die rechtsmedizinischen Aspekte werden von Dr. med. Hildegard Graß, Institut für Rechtsmedizin in Köln erarbeitet. Vorträge über die medizinische Erstversorgung und ein Vortrag zum Thema Opferschutz runden die Fachtagung ab.

Durch die unterschiedliche Betrachtungsweise des Phänomens erschließen sich auch unterschiedliche Handlungsperspektiven zu Prävention und Intervention.

Die schriftliche Form der Fachtagung kann beim Notruf- Frauen gegen Gewalt gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 5,00 € zuzüglich 1,50 Euro Portokosten erworben werden.

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Unser Märchenbuch

Es waren einmal … im Jahre 2003 …

Hierbei handelt es sich um ein Märchenbuch mit über 100 selbstverfassten Märchen, welche zugunsten des Frauenzentrum Beginenhof verfasst und teilweise auch vorgetragen wurden.

Das Märchenbuch kann beim Notruf- Frauen gegen Gewalt gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 5,00 € zuzüglich 1,50 € Portokosten erworben werden.

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